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Persönliche Stellungnahme zu eigenen Arbeiten

von  ECKHARD ADLER

Meine Arbeiten bestehen oft aus seriellen Grundformen, die durch schieb- und drehbare Formelemente den Raum definieren. Unter Verzicht auf organische Elemente wird die Gestalt reduziert auf einfache stereometrische Körper die im Kontrast dazu mit linear betonte Umrissen korrespondieren. Präzise Formsysteme, Flächen- und Raumvariationen, bestimmen die Gestaltung. Es entstehen somit selbständige, in sich wirkende, Konstruktionen, als adäquater Ausdruck eines selbstgewählten Themas.

Die so entstandenen Schmuckarbeiten werden in der Konkretisierung vom zeichnerischen Entwurf zur realen Form, auch haptisch präsent und sind immer unter Einbeziehung des Trägers konzipiert, mit ihm wird die Idee vollendet - das Ganze wird zu einer nicht zu trennenden Einheit: Der Ohrschmuck braucht die Aufhängung am Ohr und die Körperbewegung, der Ring benötigt den Finger und die Bewegungen der Hand; der Mensch als Träger meines Schmucks erzeugt somit die formalen und räumlichen Veränderungsmöglichkeiten der Schmuckstücke, er ist, mit dem Schmuck, Teil des Ganzen, Teil der Inszenierung. Meine Schmuckstücke sind kleine Objekte, die so klein sie auch sein mögen, in ihrer Form Kraft genug besitzen sollen, um mit dem Menschen als auratischer Skulptur bestehen zu können.

Die Aura eines gestalteten Produktes ist ein wichtiges Element gestalterischer Erfahrung. Da Subjekt und Objekt einander bedingen, werden Anmutungen und Assoziationen Gegenstand inhaltlich gestalterischer Auseinandersetzung.

     
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